Beratervertrag

zwischen der Nutzerin oder dem Nutzer und der jeweils über PSYNOW ausgewählten Beraterin oder dem ausgewählten Berater

1. Gegenstand der Beratung

Die Beraterin oder der Berater bietet über die Plattform PSYNOW psychologische Beratung an. Die Beratung dient dazu, persönliche Anliegen zu besprechen, neue Sichtweisen zu entwickeln und gemeinsam mögliche nächste Schritte zu erarbeiten.

Die Beratung ersetzt keine medizinische oder heilkundliche Behandlung und ist kein Notfall- oder Krisendienst.

Der konkrete Beratungsvertrag kommt mit der verbindlichen Buchung eines Termins zwischen der Nutzerin oder dem Nutzer und der ausgewählten Beraterin oder dem ausgewählten Berater zustande. PSYNOW stellt hierfür die technische Plattform bereit und unterstützt die Buchung und Zahlungsabwicklung.

2. Persönliche Verantwortung und fachliche Unabhängigkeit

Die Beraterin oder der Berater führt die Beratung fachlich eigenständig und nach bestem Wissen und Gewissen durch. Die fachliche Einschätzung, die Gestaltung der Gespräche und die Auswahl geeigneter Methoden liegen in der Verantwortung der Beraterin oder des Beraters.

Die Beratung ist auf die im Profil beschriebenen Themen und den jeweiligen fachlichen Tätigkeitsbereich ausgerichtet. Ein bestimmter Beratungserfolg kann nicht versprochen werden.

3. Ablauf der Beratung

Die Beratung findet grundsätzlich online über die von PSYNOW bereitgestellten oder freigegebenen Kommunikationswege statt. Sollte aus fachlichen oder technischen Gründen ein anderes datenschutzkonformes Kommunikationsmittel verwendet werden, wird die Nutzerin oder der Nutzer hierüber informiert.

Ein Beratungstermin dauert grundsätzlich so lange, wie es bei der Buchung angegeben ist. Die Beraterin oder der Berater bemüht sich, den vereinbarten Termin pünktlich einzuhalten.

Die Nutzerin oder der Nutzer sorgt für eine ruhige und geschützte Umgebung sowie für die erforderlichen technischen Voraussetzungen.

4. Termine, Absagen und Nichterscheinen

Termine werden über PSYNOW gebucht und bestätigt. Änderungen oder Absagen können über die dafür vorgesehene Funktion der Plattform oder über einen von PSYNOW zugelassenen Kommunikationsweg mitgeteilt werden.

Für Absagen und Nichterscheinen gelten die Stornierungsregelungen in Ziffer 8 der AGB für Nutzer der Plattform PSYNOW. Diese Regelungen sind Bestandteil dieses Beratungsvertrags.

Sagt die Beraterin oder der Berater einen Termin ab oder kann die Beratung aus Gründen, die in ihrem oder seinem Verantwortungsbereich liegen, nicht durchgeführt werden, wird der gezahlte Betrag vollständig erstattet. Nach Möglichkeit kann gemeinsam ein Ersatztermin vereinbart werden.

5. Vergütung und Zahlung

Der für den jeweiligen Termin geltende Preis wird vor der Buchung auf PSYNOW angezeigt.

Die Zahlung erfolgt über PSYNOW oder einen von PSYNOW eingesetzten Zahlungsdienstleister. Die Zahlung an PSYNOW wirkt gegenüber der Beraterin oder dem Berater schuldbefreiend, soweit PSYNOW mit der Zahlungsabwicklung beauftragt ist.

Bei arbeitgeberfinanzierten Buchungen kann die Zahlung durch den jeweiligen Arbeitgeber oder Unternehmenskunden erfolgen. Das Beratungsverhältnis bleibt in diesem Fall ausschließlich zwischen der Nutzerin oder dem Nutzer und der Beraterin oder dem Berater bestehen.

6. Vertraulichkeit und Schweigepflicht

Die Beraterin oder der Berater behandelt die Inhalte der Beratung vertraulich und beachtet die jeweils geltenden gesetzlichen und berufsrechtlichen Schweigepflichten.

Informationen aus der Beratung werden grundsätzlich nicht an Arbeitgeber, Unternehmenskunden oder sonstige Dritte weitergegeben. Eine Weitergabe erfolgt nur, wenn die Nutzerin oder der Nutzer ausdrücklich eingewilligt hat oder eine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.

Die Nutzerin oder der Nutzer verpflichtet sich ebenfalls, die persönlichen Informationen der Beraterin oder des Beraters vertraulich zu behandeln.

7. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den geltenden Datenschutzvorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung von PSYNOW sowie aus den jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen.

Für die Durchführung der Beratung dürfen die hierfür erforderlichen Kontaktdaten und Buchungsinformationen zwischen PSYNOW und der Beraterin oder dem Berater ausgetauscht werden.

Gesprächsinhalte werden von PSYNOW nicht zu eigenen Zwecken aufgezeichnet oder ausgewertet.

8. Aufzeichnungen und Weitergabe

Beratungsgespräche dürfen nur aufgezeichnet werden, wenn alle Beteiligten vorher ausdrücklich zugestimmt haben.

Ohne eine solche Zustimmung dürfen Inhalte, Bild- oder Tonaufnahmen der Beratung nicht veröffentlicht, weitergegeben oder für andere Zwecke verwendet werden.

9. Grenzen der Beratung

Die Beratung ist nicht für akute psychiatrische oder medizinische Notfälle, akute Selbst- oder Fremdgefährdung oder andere Situationen bestimmt, in denen sofortige Hilfe erforderlich ist.

In einem solchen Fall muss unverzüglich der örtliche Rettungsdienst, der ärztliche Bereitschaftsdienst, eine psychiatrische Notfallstelle oder ein anderes geeignetes Hilfsangebot kontaktiert werden.

Die Beraterin oder der Berater kann eine Beratung ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn sie aus fachlichen, rechtlichen oder persönlichen Gründen nicht geeignet oder nicht verantwortbar erscheint. Dies kann insbesondere gelten, wenn eine andere Form professioneller Hilfe erforderlich ist.

Wird die Beratung aus diesen Gründen vor ihrem Beginn abgelehnt, wird der gezahlte Betrag für den betroffenen Termin vollständig erstattet. Wird eine bereits begonnene Beratung beendet, richtet sich die Vergütung nach dem Umfang der bereits erbrachten Leistung und den gesetzlichen Vorschriften.

10. Mitwirkung der Nutzerin oder des Nutzers

Eine gute Beratung setzt eine offene und respektvolle Zusammenarbeit voraus. Die Nutzerin oder der Nutzer bemüht sich, für die Beratung relevante Informationen nach bestem Wissen mitzuteilen und vereinbarte Absprachen einzuhalten.

Die Nutzerin oder der Nutzer informiert die Beraterin oder den Berater möglichst frühzeitig, wenn sich die persönlichen Umstände oder das Anliegen wesentlich verändern.

Beleidigendes, bedrohendes, diskriminierendes oder anderweitig respektloses Verhalten ist nicht akzeptabel. Bei erheblichen oder wiederholten Störungen kann die Beratung beendet werden.

11. Minderjährige

Minderjährige können Beratungen nur mit der erforderlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter buchen.

Die Beraterin oder der Berater darf eine Beratung ablehnen oder beenden, wenn die gesetzlichen, fachlichen oder berufsrechtlichen Voraussetzungen für eine Beratung Minderjähriger nicht erfüllt sind.

12. Beginn und Ende des Vertrags

Der Beratungsvertrag beginnt mit der verbindlichen Buchung des jeweiligen Termins und endet mit vollständiger Durchführung der Beratung.

Gesetzliche Widerrufsrechte sowie die in den AGB für Nutzer der Plattform PSYNOW geregelten Stornierungsrechte bleiben unberührt.

Für Folgetermine kommt jeweils ein eigener Beratungsvertrag zustande. Die bei der Registrierung erteilte Zustimmung zu den Beratungsbedingungen gilt für weitere Buchungen, solange die Bedingungen unverändert bleiben.

13. Haftung

Die Beraterin oder der Berater haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurden.

Für den Erfolg der Beratung und für Entscheidungen, die die Nutzerin oder der Nutzer auf Grundlage der Beratung trifft, wird keine bestimmte Gewähr übernommen.

Gesetzlich zwingende Ansprüche, insbesondere wegen Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bleiben unberührt.

14. Kommunikation nach dem Termin

Eine weitergehende Betreuung außerhalb der gebuchten Termine besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Nachrichten über PSYNOW oder andere vereinbarte Kommunikationswege dienen grundsätzlich der Terminabstimmung und organisatorischen Kommunikation. Sie ersetzen keine Notfallversorgung und keine jederzeitige Erreichbarkeit der Beraterin oder des Beraters.

15. Anwendbares Recht

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt dies nur, soweit dadurch keine zwingenden gesetzlichen Schutzvorschriften des Staates eingeschränkt werden, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Stand: 10.09.2026

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Denis von PSYNOW

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